Kindergarten Augenblick

Der Kindergarten bekam seinen Namen "Augenblick" im Zuge der 900-Jahr-Feier. Die Namensfeier fand am 08.06.2009 statt. Das Logo entstand bereits im Sommer 2007 durch Kinderhände. Betrachtet man das Logo, so ist das eine Auge der Sonne freundlich zuzwinkernd zu sehen. Fröhlich schaut die Sonne auf den Kindergarten herunter. Manches Augenzwinkern über das Geschehen im Kindergarten. Die Kindergartenzeit ist zwar nur ein Augenblick des Lebens aber ein sehr intensiver Augenblick. Man baut in diesem Augenblick der Kindergartenzeit den Grundstein für alles Weitere. Die Kinder sind unsere Zukunft. Wenn man im Duden nach dem Wort "Augenblick" nachschaut, findet man Folgendes: Zeitpunkt, Sekunde, Moment (umgangssprachlich). Wenn man die Kindergartenzeit anschaut, ist es ein Zeitpunkt des Lebens, eine Sekunde in der man etwas lernt, einen Moment in dem man etwas versteht.


Geschichte

Der Wunsch, einen örtlichen Kindergarten in Grüningen zu haben, konnte im Jahr 1971, kurz vor der Eingemeindung zur Stadt Donaueschingen in die Planungs- und Entwicklungsphase aufgenommen werden. Die Einrichtung wurde innerhalb weniger Monate in die Tat umgesetzt. Aus den frei gewordenen Räumlichkeiten der Schule wurde der Kindergarten Grüningen eingerichtet. Am 01. Juli 1972 wurde der Kindergartenbetrieb aufgenommen und am 11. Februar 1973 mit einem Fest von Herrn Pfarrer Gottfried Huber eingeweiht. Am 29. Juni 1997 wurde das 25-jährige Bestehen des Kindergartens Grüningen gefeiert. Im Juni 2007 wurde unser Kindergartenlogo entworfen und genehmigt und im Juni 2009 bekam unser Kindergarten den Namen "Kindergarten Augenblick".

Pädagogische Grundsätze
- Jedes Kind wird als individuelle Persönlichkeit angenommen und respektiert.
- Bildung wird als Prozess eingeführter Begriffe verstanden, bei dem jedes Kind ein inneres individuelles Verständnis über die Welt entwickelt.

- Wir betrachten Kinder als aktive, kreative Lerner und Entdecker, deren Bildungspotentiale wir aufgreifen und zielgerichtet begleiten.
- Gezielte Beobachtungen der Bildungswege von Kindern sind Grundlage der Planung und bestimmen unser pädagogisches Handeln.
- Die Erzieherin ist Lernende unter Lernenden, sie eilt mit ihrem Wissen nicht voraus,
- sondern schafft Raum zum gemeinsamen Nachdenken, Fabulieren, Träumen und Diskutieren.
- Entwicklungs- und Bildungsprozesse werden von Eltern und Erzieherinnen in einer Bildungspartnerschaft unterstützt und begleitet

Profil

Unsere Einrichtung liegt in einem verkehrsberuhigten Bereich (Zone 30). In unmittelbarer Nähe sind Wiesen, Sportplatz und Wälder. Träger ist die Stadt Donaueschingen. Unweit des Kindergartens stehen auch Parkplätze zur Verfügung. Es gibt in Grüningen viele Grünflächen. Grüningen ist an das Eisenbahnschienennetz angeschlossen und ist über diese auch zu erreichen. Unsere Einrichtung ist direkt an der Grundschule und Turnhalle. Dies ermöglicht uns einen engen Kontakt mit der Grundschule und dem Turnverein. Eine intensive Kooperation mit der Grundschule sichert einen guten Übergang von Kindergarten zur Grundschule.
Im Mittelpunkt unseres Kindergartens und somit unserer pädagogische Arbeit und Planung stehen die Lebensthemen, die Bedürfnisse und bedeutsamen Situationen der Kinder. Unsere Arbeit orientiert sich ebenfalls an Festen und Feiern im Jahreskreis und den Jahreszeiten. Sie sind Grundlage für die Projektfindung und Projektdurchführung, es ist ganzheitliches Leben und Lernen.

In unserem Kindergarten nutzen wir verschiedene pädagogische Ansätze und Strukturen um die Kinder individuell und angemessen zu fördern. Die Grundlage unserer pädagogischen Arbeit ist der Bildungs- und Orientierungsplan.
Das Kind soll die Freiheit haben, selbst zu entscheiden, was es spielen will, wie lange und mit wem. Hierzu wird dem Kind eine vorbereitete Umgebung mit speziellen Lern- und Spielmaterialien angeboten.

Große Aufmerksamkeit widmen wir regelmäßig den Räumlichkeiten. Die Ausstattung der Räume entscheidet darüber mit, welchen Erfahrungen den Kindern für ihre Konstruktionsprozesse zugänglich sind. Neben dem Gruppenraum werden Flur, Nebenraum und Garten/Hof in die pädagogische Arbeit einbezogen. Im Außengelände bieten sich den Kindern viele verschiedene Möglichkeiten zur Bewegung an (Sandkasten, Schaukel, Pool, Fortbewegung mit Roller oder Laufrad, Ballspiele und vieles mehr).
Wir nutzen ein Netzwerk der Kooperation durch eine Vielzahl von Institutionen und Vereinen. Diese ergänzen unsere Arbeit und eröffnen den Kindern vielfältige Zugänge, ihr Wissen über die Welt in der aktiven Auseinandersetzung mit ihrer Umwelt zu erweitern. Die pädagogische Arbeit in unserer Einrichtung versteht sich als familienergänzend.

Altersgemischte Gruppe

In der Regel besteht für das neue Kindergartenkind „sein Kindergarten“ aus „seinem Gruppenraum“ und „seinen Erzieherinnen“. Hier fühlt es sich  sicher, aufgehoben, angenommen, beschützt und wohl. Es lernt die Kinder seiner Gruppe kennen und knüpft spielerisch erste soziale Kontakte. Kinder entwickeln sich immer unterschiedlich schnell. Kleinere Kinder lernen intensiv durch die altersgemäße Lernform: beobachten, nachahmen, wiederholen und zeigen was man schon kann.
Ältere Kinder finden es toll, den Jüngeren etwas beizubringen. Sie vertiefen dadurch ihr Wissen und Können! Altersgemischte Gruppen sind wie dafür gemacht. Rücksicht zu nehmen, Kompromisse einzugehen, Konflikte bewältigen, Streit schlichten, fürsorglich und tolerant zu sein. Kompetenzen die die Persönlichkeit stärken und im späteren Leben wichtig sind.

Eingewöhnungskonzept Kinder unter 3 Jahren

Eine behutsame Eingewöhnungsphase in Zusammenarbeit mit den Eltern ist die Grundvoraussetzung für das Wohlergehen des Kindes. Deshalb findet ein spezielles Aufnahmegespräch statt, in dem die Lebensumstände und Gewohnheiten des Kindes besprochen werden. Es wird über den Zeitplan der Eingewöhnungsphase (die die Grundphase, Stabilisierungsphase und die Schlussphase beinhaltet) gesprochen. Da jedes Kind ganz individuell und unterschiedlich ist, muss auch die Eingewöhnung individuell auf ihr Kind abgestimmt werden. Daher ist es uns wichtig, immer im direkten Kontakt mit ihnen zu stehen.

Ziele der Eingewöhnung:

  • Eingliederung in die Kindergartengemeinschaft

  • Weniger Trennungsschmerz von der Bezugsperson

  • Kind akzeptiert die Erzieherin als „sichere Basis“

  • Das Kind sollte seine Bedürfnisse äußern können


Gestärkte Persönlichkeit

Die Förderung der Selbstkompetenz der Sozialkompetenz und der Sachkompetenz soll dazu führen, dass sich das Kind in seiner Persönlichkeit entfalten und entwickeln kann. Ein Kind mit gestärkter Persönlichkeit ist geschützter.
Dies erreichen wir durch die Begleitung im Freispiel, durch Beobachtungen und durch gezielte strukturierte Angebote, Aktivitäten und Projekte. Wir gehen dabei von den Lebenssituationen der Kinder und den aktuellen Wünschen, Bedürfnissen, Interessen, Themen und Erfahrungen der Kinder aus. Wir bieten den Kindern Themenbereiche an, in denen die Kinder forschen, entdecken, werken, bauen, sich bewegen, kreativ werden und Zeit zum Spielen = Lernen haben. Wichtig für unsere Arbeit ist es, auf das Alter und die Entwicklung, sowie die individuellen Begabungen und Fähigkeiten der einzelnen Kinder einzugehen.

"Spiel ist nicht Spielerei, es hat hohen Ernst und tiefe Bedeutung"
(Friedrich Wilhelm August Fröbel 1782-1852)


Unser Bild vom Kind

Wir sehen das Kind als reiches Kind, das reich ist mit seinen Kompetenzen und Fähigkeiten. In unserer Arbeit setzen wir an den Potentialen und Stärken der Kinder an, um so die Kinder fit für die Zukunft zu machen. Uns geht es darum, dem Kind die Möglichkeit zu geben durch eigene Erfahrung zu lernen. Das Kind hat ein Recht sich zu irren. Es lernt in seinem eigenen Rhythmus. Durch die offenen Räumlichkeiten und den verschiedenen Bildungsbereichen bleibt dem Kind mehr Raum.
Ein gutes Einvernehmen mit den Kindern ist unerlässlich. Deshalb basiert unser Umgang mit den Kindern auf einer vertrauensvollen, demokratischen Ebene. Das heißt für uns:
- Wir verstehen uns als Orientierungspersonen. Unsere offene Arbeit beinhaltet einen geregelten Tagesablauf
- mit wiederholenden Abläufen, festen Ritualen und einer verlässlichen Struktur.
- Das Kind so anzunehmen wie es ist, es unabhängig von seinem Tun wertschätzen
- Die Bedürfnisse der Kinder zu erkennen und entsprechend zu handeln
- Ein vertrauensvolles, freundschaftliches Verhältnis zu den Kindern aufzubauen
- und zu pflegen Vorbild im täglichen Miteinander zu sein
- Die Kinder in die Planung und Überlegung zur Gestaltung des Alltags einzubeziehen

Räumlichkeiten

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Entwicklungsbaum

Die Erzieherin – ein Gärtner
Die Arbeit des Erziehers gleicht der eines Gärtners, der verschiedene Pflanzen pflegt. Eine Pflanze liebt den strahlenden Sonnenschein, die anderen den kühlen Schatten; die eine liebt das Bachufer, die andere die dünne Bergspitze. Die eine gedeiht am besten auf sandigem Boden, die andere in fettem Lehm. Jede muss die ihrer Art angemessene Pflege haben, andernfalls bleibt ihre Vollendung unbefriedigend. (Verfasser unbekannt)

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Öffnungszeiten

Für die verlängerte Vormittagsbetreuung:
Montag - Freitag 7:30 Uhr bis 14:00 Uhr

Für die Halbtagsbetreuung:
Montag - Freitag 7:45 Uhr bis 12:15 Uhr
Die Kinder sollten bis spätestens um 9.00 Uhr im Kindergarten sein. Die flexible Abholzeit beginnt um 12:00 Uhr

Kontakt
Städtischer Kindergarten Augenblick
Frau Jasmin Sengül
Schulsteig 4
78166 Donaueschingen
Tel. 0771 48 70
Fax 0771 204 61 67
E-Mail:
kindergarten.augenblick@gmx.de

Quellen: Titelbanner: Benedikt Hauger, Inhalte: Kindergarten Augenblick